flickr badge in blog einbinden

March 25, 2007

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, ist rechts neben diesem Post eine kleine Bildleiste zu sehen. Falls man einen Flickraccount hat kann man diese ganz leicht einbinden. Bei Flickr Badge kann man sich Code generieren lassen, der eigentlich funktionieren müsste. Bei mir hat er aber leider immer einen Fehlermeldung verursacht und den Blog zum abstürzen gebracht. Deswegen musste ich improvisieren und habe bei veerle’s blog ein gutes howto gefunden, sodass es mir mit ein bisschen Bastelarbeit dennoch gelang es auf die Reihe zu kriegen.

hier der wichtige teil im index.html:

<div id="flickr">
<script type="text/javascript" src="http://www.flickr.com/badge_code_v2.gne?count=5&display=

random&size=t&layout=v&source=user&user=56836464%40N00"></script>
</div>

und hier der stylepart im CSS

 

#flickr {
padding:14px 14px 24px 35px;
margin-top:30px;
}

#flickr img {
margin:0 0px 8px 8px;
background:black /*#3f4e4e*/;
padding:6px;
}

 

Jetzt nur noch ein bißchen an den Werten schrauben um das ganze eurem geschmack entsprechend zu machen und schon habt ihr ein neues sehenswertes tool in eurer linkliste

türkische Migranten howto

March 21, 2007

Am letzten Tag, der noch in die Kategorie Urlaub fallen würde, habe ich ein Theaterstück gesehen, dass sich über die Problematik der Arbeitsmigranten aus den Sechzigern in Deutschland beschäftigte. Klingt eigentlich nicht so prickelnd, ist es bei näherer Betrachtung schon, da sich hier auch mal wieder die Widerspüche unserer Gesellschaft aufzeigen, dürfen. In der Türkei ist das Sozialsystem wie wir es aus Deutschland kennen nur schwach bzw. gar nicht ausgebildet. Dass der Staat wie die eierlegende Wollmilchsau für jeden sorgt, liegt hier fern jeglicher Realität. Deswegen sind viele Familien nach Deutschland oder besser Europa gekommen um hier Geld zu verdienen und um ihren Kindern eine universitäre Ausbildung zu ermöglichen oder einfach nur der Armut zu entfliehen. Es wurden aber während der Wirtschaftswunderzeit keine Fachkräfte gefordert sondern Leute, die einfach nur die "Drecksarbeit" erledigen. Und laut Marx`cher Analyse nach der der Mensch das wird was er tut, hat sich das "Ey Alder, was gugst du?"-Klischee in Deutschland und der Türkei etabliert. Durch das Lohngefälle von Europa und Türkei rutschen die Deutschtürken in das Mittelschichtsniveau, haben aber nicht die Bildung genossen in diesen Kreisen akzeptiert zu werden. Umgekehrt verhält es sich genauso, da für die ärmere Unterschicht sich diese eben nicht arm genug dran sind. Da der Westen gemeinhin auch als quasiparadiesische Utopie gesehen wird, werden die, welche zurückkommen, wie gefallene Engel die aus dem Paradies rausgeworfen wurden, betrachtet, statt als freiwillige Heimkehrer die dort sein wollen. So fällt es den Arbeitsmigranten schwer in Deutschland gegen Rassismen und Diskriminierung und in der Türkei gegen die soziale Schichtung anzutreten.

“Zu Gast bei Freunden” oder “Nazihools machen wieder mal Menschenjagd”

March 19, 2007

Kaum da und schon wieder Ereignisse die es mich bereuen lassen zurückgekehrt zu sein.

Denn gestern ein paar Stunden nachdem ich auf dem Bahnhof angekommen bin, haben Nazis Jagd auf Jugendliche, welche keinen Platz in ihrem Streichholzschachtelweltbild finden, gemacht. Dabei wurden Mehrere verletzt und einer der Betroffenen liegt, nachdem er mit einem Messer niedergestochen wurde, im Koma. Deswegen haben heute gegen 19.00 Uhr Antifaschisten eine Spontandemo Richtung Bahnhof gemacht um ihre Wut nach aussen zu tragen. Nach den Randalen vom 10. Februar in denen die Polizei keine Chance sah und hinterher auch noch öffentlich rumeheult hat, ist wohl wieder mit einem selbstbewussteren Auftreten der Naziszene zu rechnen. Herzlich Willkommen in Doitschland sag ich da nur…

genauere Infos folgen…

[Edit] indymediabericht

LVZ-Bericht zur Spontandemo am darauffolgenden Tag

[/Edit]

leavin’ Konstantinopel

March 16, 2007

Heute beı schoenem Wetter nochmal den letzten Tag am Bosporus verstreichen lassen und voller Wehmut auf dıe zurückliegenden Tage geblickt. Dıese Stadt und dıe Leute dıe ıch hıer traf, haben eınen tıefen bleibenden Eindruck hınterlassen und lassen mıch sıcherlıch irgendwann wıeder hıer aufkreuzen. Demnaechst, dıesen Sommer? Wer weıss?
Jedenfalls vıelen Dank an alle dıe mır hıer dıe schoenen Ecken gezeıgt haben, dıe mir das Leben hıer gezeıgt haben, und mıt denen ıch dıe schoene Tage hier verbracht habe …

Raindrops keep fallin’ on my head …

March 14, 2007

da die letzten Tage überraschenderweise ein bißchen trouble mit sich brachten und das Wetter miserabel ist, hab ich leider nichts zu erzählen, was mit Urlaub zu tun hat, stattdessen, weiß ich jetzt, dass Istanbul auch ein gefährliches Pflaster sein kann. Freunde von mir sind in einen Unfall involviert worden und müssen sich jetzt eine Weile im Krankenhaus aufhalten. Es geht ihnen aber den Umständen entsprechend gut.

Damit ihr aber dennoch was zum gucken habt, ist hier ein Bild von 3 älteren Herrschaften die vor einer kleinen Moschee diskutieren …

alltägliches…

March 10, 2007

Gestern habe ich einen echt schönen Abend verlebt. Eine Gypsyband aus dem Tarlabascheviertel, in dem ich gerade lebe, hat ne Session in einer süßen kleinen Kneipe gemacht. Ich hab dann natürlich überall rumgeprahlt, dass ich Kontrabass spiele und wurde gleich eingeladen mitzuspielen. Später gesellten sich noch Israelis hinzu. Aber die haben sich sowas von dermaßen in Schlamm gehauen, als ich ihnen erzählte, dass ich aus Deutschland bin und Klezmermusik mache, dass es mir echt schon unangenehm war…

nen kleinen Knall …

March 7, 2007

haben sie schon, die Türken. Weil Griechen auf Youtube Atatürk beleidigt haben, muss jetzt ein Internet Provider den Zugang zu der größten Videotauschbörse sperren lassen. Echt, diese Griechen, nie können die diesen armen toten Mann in Ruhe lassen. Den Quasizeitungsartikel gibt es hier

istanbul - take 3

March 6, 2007

heute haben wir wieder mal das volle touriprogramm durchgezogen. zuerst die haghia sofia besucht und noch zwei andere moscheen. die mosheen hier, sind echt abgefahren, weil sie monumentale bauwerke sind und dennoch gemütlich wie wohnzimmer. komplett mit teppich ausgelegt, und die kronleuchter sind kurz über kopfhöhe angebracht. Der Stimmungswechsel von dem geschäftigen Treiben auf dem Basar außerhalb und innerhalb dieser Moschee ist überwältigend gewesen. Als würde die Zeit angehalten werden.

danach sind wir in einem performancetheater gewesen, dass zwar nicht wirklich meinem geschmack entsprochen hat, aber doch recht angenehm war, weil eine israelische Frau mitgespielt hat und einen nachdenklichen touch in ihrem Part des Stückes verbreitet hat. Währenddessen haben wir zwei nette Leute kennengelernt, welche uns gleich einen Geheimtip türkischer Spezialitäten zeigten. mit ihnen haben wir dann auch gleich ausgiebig über politische Verhältnisse in der Türkei und die Rolle der Linken hier und die Frauenbewegung innerhalb der islamischen Parteienlandschaft geredet und diskutiert. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema, über dass es sich lohnt mehr zu lesen und zu erfahren.

 wenn ich mal mehr Zeit finde, schreibe ich vielleicht mal nen tiefsinnigen Bericht über die Verhältnisse hier. aber erstmal lasse ich die stadt auf mich wirken und geniesse die zeit …

istanbul - take two

March 5, 2007

hier mal ein kleiner eindruck wie es aussieht wenn man hier aus dem fenster schaut.

 

 

istanbul - take one

March 4, 2007

so nun nach zwei tagen aufenthalt folgt nun mein erster blogeintrag aus istanbul. nachdem ich erfolgreich berlin verlassen und tentburner im flugzeug kennengelernt habe, sind wir mir mit dem bus mitten in diese stadt, welche ein ein pures getümmel ist, gefahren. kurz nachdem wir ein stück gelaufen sind und nach dem weg gefragt haben, wurde mir auch ein gleich ein kaffee in die hand gedrückt. zumindest weiß ich jetzt, dass nein zu sagen oder zumindest vorher um den preis zu verhandeln, die bessere alternative ist. natürlich haben jelena und sagisaki und wir uns verpasst und standen dann vor verschlossenen türen. so entschieden wir uns erstmal ins nächstbeste hotel einzuchecken, in dem uns ein total übernächtigter portier empfing. aber am nächsten morgen haben wir dann zusamnengefunden und erstmal schön gefrühstückt. die historische altstadt war auch nett anzusehen und der handel blüht hier wie bescheuert. da es so gut wie keine präsenz von staatlichen instanzen und kein sozialsystem gibt, ist hie jeder gezwungen irgendwas zu machen. so steht überall jemand der irgendwas verkaufen will. auch wenn es nur billige plasterasierer sind. die architektur ist ein bißchen wie der inbegriff von patchwork und "do it yourself". es soll am stadtrand sogar häuser geben die nur aus einem stahlgerüst bestehen und die mauern und den putz muss man selber reinbauen.

aber jetzt wartet erstmal der basar auf mich….  to be continued