youtube

April 23, 2007

so hier also nochmal ein weiterer versuch ein video von youtube einzubinden. klappt auch weil ich das eine plugin ausgeschaltet habe, dass als wysiwyg-editor immer den code zerhauen hat. ich überlege gerade ob ich nach blogsport umziehe oder ob ich es sein lasse, weil man dort nicht mehr so schön in den files rumschreiben kann wie hier und damit das design ganz schön fad ist. Aber andererseits gibt es dort so schöne tools wie eine shoutbox, del.ici.us, flickr und und und … Werbung. naja kann ich ja noch mal ne nacht drüber schlafen. für die unterhaltung ist ja jetzt zumindest gesorgt. viel spaß mit einem der besten basser der welt ach was red ich des universums und so ->

und hier noch ein typ der queerflöte und die beatbox gleichzeitig spielt

weil gemeckere …

April 21, 2007

ja auch nicht immer blogfüllend sein kann, schreibe ich diesmal über ein Buch, dass ich letztens gelesen habe.

Es ist von Paul Watzlawick und heißt "Wie wirklich ist die Wirklichkeit". Was hier nach esoterischem Quatsch klingt ist aber eine nette Sammlung von Geschichten und den dazugehörigen Theorien eines Kommunikationswissenschaftlers der im großen und Ganzen mal wieder alles relativ erscheinen lässt. Er hat einen sehr angenehmen Schreibstil und bemüht sich sehr um allgemeine Verständlichkeit und bringt seine wissenschaftlichen Thesen sehr gut auf den Punkt.

Zum einen stellt er die These auf, dass Kommunikation nicht nach dem Kausalkettenprinzip funktioniert sondern, dass es vielmehr eine persönliche Einschätzung ist wann ein Streit angefangen hat. Das bedeutet eigentlich nur, dass jeder sein eigenes Handeln immer als Reaktion auf die Aktion eines anderen versteht. So dass es niemals einen Anfang eigentlichen Agierens gibt. So denken Delfine, dass sie den Menschen Tricks beibringen, wenn sie dem Menschen einen Ring hinwerfen, wirft er ihn zurück, so lange und so oft wie sie wollen.

Oder was auch noch sehr interessant war, ist das es keine Nichtkommunikation gibt. Das hat er am Beispiel von von einem Jungen der sein erstes Date mit seiner großen Liebe hat. Sie kommt aber 20 Minuten zu spät. Und schon allein diese Situation schafft eine Regel die den folgenden Umgang miteinander klärt. Entweder regt er sich auf oder er ignoriert das. Falls er zweitens macht, hat er aber nicht mehr das Recht sich beim nächsten mal zu beschweren. "Es hat dich doch aber sonst nicht gestört, was regts du dich denn auf einmal so auf." Das auch das scheinbare Nichtklären von Situationen also sowas wie eine Akzeptanz schafft. Im kalten Krieg war das sogar laut Watzlawick die gängige Praxis. Ist ein Spionageflugzeug über ein heikles Gebiet geflogen und wurde abgeschossen, dann war das bedauerlich aber okay. Wurde aber ein Flugzeug nach dem es ein zweites mal über die gleiche Stelle geflogen ist abgeschossen, dann war das eine mittelschwere diplomatische Katastrophe.

In dem Buch wird auch die Spieltheorie anhand des Gefangenendilemmas aufgeführt. Was auch sehr interessant ist. Aber das könnt ihr ja selbst mal nachlesen. Ich muss weg…

Hm…

April 8, 2007

Gestern war ich mal wieder in meiner "geliebten" Heimatstadt. Und es erstaunlich wie sich die kulturelle Vielfalt in einer Teeniedisko erschöpfen kann, die ebensogut vom musikailschen Aspekt her auch ein Bierzeltschunkelsaufgelage hätte sein können. Als dann sowas ähnliches wie bayrische Akkordeonstimmungshits angespielt worden, sah ich mich gezwungen dieser akkustischen Beleidigung
nicht weiter tatenlos zuzuhören und bin gefrustet gegangen. Auf jeden Fall ist mir klar geworden, dass zu langer Konsum ostdeutscher Provinzkultur der eigenen Persöhnlichkeitsentwicklung nicht sehr zuträglich ist. Deswegen werde ich wieder mal frohen Mutes dem Kleinstadtmoloch den Rücken kehren und mich den Anehmlichkeiten des Alltags widmen.

Dinge die passieren…

April 1, 2007

Die (für mich) ersten Sonnenstrahlen diesen Jahres erhellen nun die Gemüter und veranlassten mich dazu meinen ersten Auftritt auf der Straße oder besser auf einem Flohmarkt vor der Schaubühne Lindenfels zu bestreiten. Witzig war, dass ich und ein anderer Gastmusiker die Stücke noch nicht können oder nicht kannten, da wir zusammen nur einmal am Tag vorher geprobt haben. So musste uns M. ständig die Akkorde ansagen und wir haben versucht das so schnell auf die Reihe zu bekommen. Der von mir befürchtete "altesObsthagel" blieb aus, was mich vermuten lässt, dass die Leute entweder sowas ähnliches wie extremistische Ökos sind denen Obst dafür zu Schade ist oder, dass es so schlimm nicht gewesen ist. Ich verMute natürlich, dass Letzteres der Fall war…