note to myself

May 20, 2007

1. trampen ist scheisse (zumindest manchmal). ich sollte mir langsam mal ein auto besorgen 2. sich nen zettel schreiben auf dem alles wichtige draufsteht und den dann liegen lassen, ist uncool 2. in der bruehendsten hitze mit nem rucksack rumzulatschen ist auch uncool.

update:

auf mehrere Anfragen hin warum ich das geschrieben habe, werde ich mal kurz erläutern was passiert ist. Meine Wenigkeit  oder Mehrheit war im Südfrankreich unterwegs um sich ein bisschen die Langeweile zu vertreiben. Leider krieg ich es noch nicht mal hin die kurze Strecke von Lyon nach Le Vigan an einem Tag zurückzulegen. Ich bin immer mitten in der Pampa steckengeblieben oder stand an den peagstationen sinnlos mehrere Stunden rum. So richtig geniessen konnte ich den Aufenthalt aber nicht, weil ich so was von dermaßen von Heuschnupfen geplagt wurde, dass ich mit geschwollenen Augen und Triefnase abgehangen habe. Da haben selbst die Histaminblocker ihren Geist aufgegeben. Aber dafür ging die Rückreise ganz gut. Nachdem wir gut gefeiert und getanzt haben sind wir schon 4 Stunden später aufgestanden und nach Hause gefahren. Das ging bis auf kleinere Vorkommnisse ganz gut. Im Ruhrpott sind wir hängengeblieben, weil ein Raser an der richtigen Stelle vorbeigefahren ist, und wir wieder umkehren mussten. Dafür haben wir viel nette Leute kennengelernt. Laut meiner Statistik sind Diplomaten, Ärzte und Selbständige diejenigen Leute die am nettesten sind und einen oft mitnehmen …

Hm…

April 8, 2007

Gestern war ich mal wieder in meiner "geliebten" Heimatstadt. Und es erstaunlich wie sich die kulturelle Vielfalt in einer Teeniedisko erschöpfen kann, die ebensogut vom musikailschen Aspekt her auch ein Bierzeltschunkelsaufgelage hätte sein können. Als dann sowas ähnliches wie bayrische Akkordeonstimmungshits angespielt worden, sah ich mich gezwungen dieser akkustischen Beleidigung
nicht weiter tatenlos zuzuhören und bin gefrustet gegangen. Auf jeden Fall ist mir klar geworden, dass zu langer Konsum ostdeutscher Provinzkultur der eigenen Persöhnlichkeitsentwicklung nicht sehr zuträglich ist. Deswegen werde ich wieder mal frohen Mutes dem Kleinstadtmoloch den Rücken kehren und mich den Anehmlichkeiten des Alltags widmen.

leavin’ Konstantinopel

March 16, 2007

Heute beı schoenem Wetter nochmal den letzten Tag am Bosporus verstreichen lassen und voller Wehmut auf dıe zurückliegenden Tage geblickt. Dıese Stadt und dıe Leute dıe ıch hıer traf, haben eınen tıefen bleibenden Eindruck hınterlassen und lassen mıch sıcherlıch irgendwann wıeder hıer aufkreuzen. Demnaechst, dıesen Sommer? Wer weıss?
Jedenfalls vıelen Dank an alle dıe mır hıer dıe schoenen Ecken gezeıgt haben, dıe mir das Leben hıer gezeıgt haben, und mıt denen ıch dıe schoene Tage hier verbracht habe …

Raindrops keep fallin’ on my head …

March 14, 2007

da die letzten Tage überraschenderweise ein bißchen trouble mit sich brachten und das Wetter miserabel ist, hab ich leider nichts zu erzählen, was mit Urlaub zu tun hat, stattdessen, weiß ich jetzt, dass Istanbul auch ein gefährliches Pflaster sein kann. Freunde von mir sind in einen Unfall involviert worden und müssen sich jetzt eine Weile im Krankenhaus aufhalten. Es geht ihnen aber den Umständen entsprechend gut.

Damit ihr aber dennoch was zum gucken habt, ist hier ein Bild von 3 älteren Herrschaften die vor einer kleinen Moschee diskutieren …

alltägliches…

March 10, 2007

Gestern habe ich einen echt schönen Abend verlebt. Eine Gypsyband aus dem Tarlabascheviertel, in dem ich gerade lebe, hat ne Session in einer süßen kleinen Kneipe gemacht. Ich hab dann natürlich überall rumgeprahlt, dass ich Kontrabass spiele und wurde gleich eingeladen mitzuspielen. Später gesellten sich noch Israelis hinzu. Aber die haben sich sowas von dermaßen in Schlamm gehauen, als ich ihnen erzählte, dass ich aus Deutschland bin und Klezmermusik mache, dass es mir echt schon unangenehm war…

istanbul - take 3

March 6, 2007

heute haben wir wieder mal das volle touriprogramm durchgezogen. zuerst die haghia sofia besucht und noch zwei andere moscheen. die mosheen hier, sind echt abgefahren, weil sie monumentale bauwerke sind und dennoch gemütlich wie wohnzimmer. komplett mit teppich ausgelegt, und die kronleuchter sind kurz über kopfhöhe angebracht. Der Stimmungswechsel von dem geschäftigen Treiben auf dem Basar außerhalb und innerhalb dieser Moschee ist überwältigend gewesen. Als würde die Zeit angehalten werden.

danach sind wir in einem performancetheater gewesen, dass zwar nicht wirklich meinem geschmack entsprochen hat, aber doch recht angenehm war, weil eine israelische Frau mitgespielt hat und einen nachdenklichen touch in ihrem Part des Stückes verbreitet hat. Währenddessen haben wir zwei nette Leute kennengelernt, welche uns gleich einen Geheimtip türkischer Spezialitäten zeigten. mit ihnen haben wir dann auch gleich ausgiebig über politische Verhältnisse in der Türkei und die Rolle der Linken hier und die Frauenbewegung innerhalb der islamischen Parteienlandschaft geredet und diskutiert. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema, über dass es sich lohnt mehr zu lesen und zu erfahren.

 wenn ich mal mehr Zeit finde, schreibe ich vielleicht mal nen tiefsinnigen Bericht über die Verhältnisse hier. aber erstmal lasse ich die stadt auf mich wirken und geniesse die zeit …

istanbul - take two

March 5, 2007

hier mal ein kleiner eindruck wie es aussieht wenn man hier aus dem fenster schaut.

 

 

istanbul - take one

March 4, 2007

so nun nach zwei tagen aufenthalt folgt nun mein erster blogeintrag aus istanbul. nachdem ich erfolgreich berlin verlassen und tentburner im flugzeug kennengelernt habe, sind wir mir mit dem bus mitten in diese stadt, welche ein ein pures getümmel ist, gefahren. kurz nachdem wir ein stück gelaufen sind und nach dem weg gefragt haben, wurde mir auch ein gleich ein kaffee in die hand gedrückt. zumindest weiß ich jetzt, dass nein zu sagen oder zumindest vorher um den preis zu verhandeln, die bessere alternative ist. natürlich haben jelena und sagisaki und wir uns verpasst und standen dann vor verschlossenen türen. so entschieden wir uns erstmal ins nächstbeste hotel einzuchecken, in dem uns ein total übernächtigter portier empfing. aber am nächsten morgen haben wir dann zusamnengefunden und erstmal schön gefrühstückt. die historische altstadt war auch nett anzusehen und der handel blüht hier wie bescheuert. da es so gut wie keine präsenz von staatlichen instanzen und kein sozialsystem gibt, ist hie jeder gezwungen irgendwas zu machen. so steht überall jemand der irgendwas verkaufen will. auch wenn es nur billige plasterasierer sind. die architektur ist ein bißchen wie der inbegriff von patchwork und "do it yourself". es soll am stadtrand sogar häuser geben die nur aus einem stahlgerüst bestehen und die mauern und den putz muss man selber reinbauen.

aber jetzt wartet erstmal der basar auf mich….  to be continued